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Fukushima, 12.03.2011 – Atomkraft ist Energie für Dummköpfe, Feiglinge und Superrreiche!

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Fukushima 12.03.2011

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… ist Dein Learjet aufgetankt?

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“CODES – Die Kunst der Verschlüsselung” von Simon Singh

CODES - DIE KUNST DER VERSCHLÜSSELUNG von Simon Singh

Die schottische Königin Maria Stuart hatte 1587 ihren Kopf verloren, weil eine scheinbar sichere Verschlüsselung der Nachrichten an ihre Mitverschwörer von den Engländern geknackt worden war und die Anklage wegen Konspiration dadurch vor Gericht bewiesen werden konnte. Das ist schon einige hundert Jahre her und die Technologien zur Ver- und Entschlüsselung von Informationen sind seitdem immer komplexer geworden. Spätestens seit dem Eindringen des Internets in den Alltag ist es auch für Privatmenschen zur Überlebensnotwendigkeit geworden, den Unterschied zwischen unsicheren und sicheren Codes zu verstehen, um in der beschleunigten Welt der Matrix nicht den Verstand zu verlieren. (weiterlesen …)

Spekulanten, Propheten und Wissenschaftler wollen Umsätze im Filmgeschäft vorhersagen

Diese Woche wird in verschiedenen Medien über Versuche berichtet, die Einspielergebnisse neuer Kinofilme vorherzusagen. In “Focus 15/10″ wird von Wissenschaftlern “der HP Labs in Palo Alto” berichtet, die “knapp drei Millionen Twitter-Updates” zu aktuellen Filmen untersuchten und dadurch mehrmals mit “97-prozentiger Genauigkeit” den Umsatz dieser Filme an der Kinokasse vorankündigten. Ob sich damit auf Dauer Aktiengewinne (in der Filmbranche) realisieren lassen, wird sich aber erst noch zeigen.

Wesentlich aufwändiger geht der Marketing-Professor Thorsten Hennig-Thurau von der Bauhaus-Universität vor. Laut “Tagesspiegel” vom 13.04.2010 hat er “eine Formel entwickelt, mit der sich der Erfolg von Filmen vorausberechnen lässt”. Er untersucht neue Filmprojekte anhand von 300 Faktoren wie Werbebudget, Starpower, Drehbuch, Anzahl der eingesetzten Kopien u.v.m. und berechnet daraus zu erwartende Kasseneinnahmen. “Etwa 20 Prozent betrage die Fehlerquote normalerweise bei seinen Vorhersagen, sagt Hennig-Thurau.” Und dass die beste Voraussetzung für einen erfolgreichen Film ein erfolgreicher Film sei: “Die erfolgreichsten Filme sind Fortsetzungen von Kinoerfolgen sowie Adaptionen von Büchern, Comics und Videospielen.”

Umfangreiche Datensammlungen und ausgefeilte Software werden immer wichtiger zur Produktionsplanung neuer Filme. Schon seit mehreren Jahren bieten Firmen wie Epagogix entsprechende Dienstleistungen an. Kommerzielle Filme sind schon lange eine Ware wie Schweinebäuche und sollten deshalb genauso betrachtet werden. Im Tagesspiegel wird sogar der Auslöser für die aktuellen Meldungen über die Filmwahrsagerei genannt: “Am 20. April entscheidet eine Aufsichtsbehörde in den USA über den Antrag der Finanzfirma Cantor Exchange, in Chicago eine Börse für Filme zu eröffnen.”

Wikipedia über Walter Höllerer – Recherchen zur Entstehungsgeschichte des enzyklopädischen Internet-Artikels

Medienwissenschaftliches Seminar im FB Medienberatung der TU-Berlin im Sommersemester 2010. Dozenten sind Dipl.-Medienberater Frieder Bronner, Dr. phil. Marduk Buscher, Prof. em. Dr. Friedrich Knilli. Jeden Donnerstag von 12 – 14 Uhr, Raum EB 417. Erster Termin 22. April.

Die Online-Enzyklopädie Wikipedia ist eine der meistbesuchten Webseiten der Welt. Die Wikipedia ist gemeinnützig organisiert, kommt ohne Werbung aus und wird von ehrenamtlichen Redakteuren erstellt, die im Internet gemeinsam enzyklopädische Artikel erstellen. Die Informationen aus Wikipedia werden systematisch und massenhaft kopiert und weltweit verbreitet. Es gibt viele Versuche, die Qualität der Wikipedia-Artikel zu messen und zu beurteilen. Das System Wikipedia ist jedoch so neu wie der Buchdruck im Moment seiner Erfindung und alle Versuche, Wikipedia zu erklären, müssen sich ständig erneuern, weil Wikipedia selbst permanent überarbeitet und erweitert wird. Die Internetforschung ist noch eine junge Forschung, deshalb werden im Seminar die Forschungsmethoden einen Schwerpunkt bilden (qualitative Medienforschung, Grounded Theory, Digitale/Design Ethnography, Software für quantitative Methoden der Text- und Prozessanalyse).
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